drinkmix Blog
drinkmix blog - Die Anlaufstelle für alle Informationen rund um Getränke.
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Nachdem es gestern schon auf dem neuen Blog von drinkmix verkündet wurde, hier noch einmal eine kurze Meldung. Der Blog von drinkmix ist zukünftig unter www.drinkblog.de zu finden, in Absprache mit Mixology, die ja die Domäne drinksblog führen. Dort werden zukünftig Meldungen der GSA-Bloggerszene und Meinungen zu finden sein.
Hurra, wir werden unter "Bargeflüster" eine monatliche GSA-Blog-Aktion fahren. Jetzt fehlt uns nur noch ein Logo. Schaut auf die Cocktailwelten und schickt ein Logo an christian[at]cocktailwelten.de. Es gibt sogar etwas zu gewinnen.
Ab heute gibt es Mittwochs eine kleine Übersicht, was in GSA-Landen in Getränkeblogs so abgeht, oder in der letzten Woche abgegangen ist. Dabei gibt es keine Hierarchie der Auflistung. Anfangen möchte ich mit dem Blog Förderung der GSA-Barkultur, in dieser Woche haben Thorsten und Jens sich rund um das Thema Honig gekümmert und werden sich weiter darum kümmern, außerdem hat Thorsten Pannek einen persönlichen Rückblick auf Ihr Jahr 2008 geworfen und seine Tops und Flops vorgestellt. Tom Jakschas puro de Agave hat sich mit einem Buch beschäftigt und uns das Rezept eines Interessanten Tequila-Cocktails zitiert (welche Spirituose auch sonst??). Ich freue mich auf mehr Geschichten und Informationen rund um Tequila, Mezcal und Sotol.
Whiskykuchen Zutaten: * 1 Tasse Wasser * 1 Tasse weissen Zucker * 1 Tasse braunen Zucker * 4 große Eier * 1 Pfund Butter * 2 Tassen getrocknete Früchte * 1 TL Salz * 1 Handvoll Nüsse * 1 Zitrone * 2 kleine Liter Whisky Zubereitung:
Am 5. Januar 2009 um 20 Uhr geht es weiter mit dem Pläne schmieden, austauschen und probieren. Wir treffen uns ab 20 Uhr im Inside im Westspiel-Casino zu Duisburg. Host ist diesesmal Daniel Biernatowski und Jan. Es gibt kein Thema, jeder bringt etwas mit, was er den anderen schon immer vorstellen wollte. Jeder Bartender ist zu diesem Meeting herzlich eingeladen, sagt uns nur vorher kurz per Mail bescheid, damit wir entsprechende Plätze reservieren können.
Jedes Jahr kommt er heraus, der Gault Millau und feiert sich gastronomisches erst einmal selbst. Und jedes Jahr schauen ihn sich einige Barkeeper an und schütteln den Kopf über die Bewertungsmassstäbe eben dieses Gault Millau. Die neueste Frechheit ist die Bewertung des Bartenders Bernhard Stöhr: "Dass in Baden-Württemberg nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Bernhard Stöhr aus der „Traube Tonbach" in Baiersbronn als „Barkeeper des Jahres". Er ist seit 25 Jahren Barchef der Hotellegende Traube-Tonbach sowie seit 1996 Präsident der Deutschen Barkeeper-Union und hat „allabendlich 250 Cocktails im Kopf und mindestens 1000 Witze"." Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie wichtig die Witzigkeit eines Bartenders ist. Ist das entscheidend für die Qualität eines Barmanns? Sind nicht andere Soft-Skills viel viel wichtiger? Oder gehört das zur sozialen Kompetenz? Oder ist die Ausgewogenheit zwischen der Anzahl an Witzen und der Anzahl an an Rezepten, die man kennt, entscheidend? Muß man Rezepte und Witze nur kennen oder muß man sie beherrschen?
Bei unserem gestrigen zweiten Treffen wurde unser Kreis um Jürgen Willms von Yogi's Cocktailservice erweitert. Jürgen hat einen etablierten mobilen Cocktailservice und wohnt witzigerweise keine zwei Querstraßen entfernt, wir sind uns aber bis dato noch nie begegnet. Wie dem auch sei, wir trafen uns in der illustren Runde und als Kernthema hatten wir, wie wir den Ruhrpott oder besser erst einmal Duisburg (schließlich sind alles drei quasi Lokalpatrioten) cocktailtechnisch nach vorne bringen können. Schnell waren wir beim Thema Qualität und begannen mit dem Thema Qualität der Ware und was Marketing mit Qualität machen kann. Ein interessantes Beispiel brachte Daniel Biernatowski (Barmanager des Westspiel Casinos in Duisburg) anhand von Tequila zu Sprache: Er habe den Hütchen-Tequila verbannt und durch ein höherwertiges und gleichpreisiges Produkt, das in Deutschland aber der breiten Masse unbekannt ist, ersetzt. Hilfe bekam er dabei von Frau Sonja Erler, die sich gerade um das Thema Tequila in ganz GSA bemüht. Er stellte also den Tequila Corralejo (ich hoffe ich verwechsel den Tequila jetzt nicht). In den Köpfen der Menschen ist Tequila aber fast mit dem roten Hütchen verwachsen und so sind die meisten Gäste eher verwirrt und es bedarf einer Erklärung. Daniel dazu:" Ich stehe dann gerne Rede und Antwort. Schön war nur, als mexikanische Gäste die Krone (Anm. der Red: das Markenzeichen dieses Tequilas) sahen, sind sie schier ausgeflippt vor Freude." Ein ähnliches Beispiel von gutem Marketing bei einem nicht so tollem Produkt stellten wir beim Cachaca fest, das Marketing des Krebs-Getränks ist einwandfrei, aber keiner von uns würde heute noch diesen Cachaca anrühren, obwohl alle Gäste fragen, was man denn da in den Caipirinha tue und warum kein Pitú genommen wird.
Nach unserem ersten spontanen Meeting vor gar nicht all zu langer Zeit im Havanna machen wir nun ein regular draus. Jeder Bartender des Westens (oder gerne auch von weiter weg) ist dazu eingeladen teilzunehmen. Und damit es die Warenbestände des Hosts nicht zu sehr beansprucht bringt jeder, passend zum etwaigen Motto, ein paar Zutaten mit, mit denen dann ausschließlich an diesem Abend gemixt wird. Mixen kann dabei jeder, der gerade Bock hat. Es geht ums Ausprobieren, ums Kennenlernen, neue Impulse in seinen Baralltag mitzunehmen. Bis jetzt sind wir zu fünft: Daniel Biernatowski (Barmanager Westspiel-Casino Duisburg), seine rechte Hand Jan, Dirk Bremenkamp (Betreiber des Havanna), Jürgen Wilms (Jogy's Cocktail Service), Jörg Kalinke (drinkmix.de)
Es bewegt sich was, ich habe das Gefühl, das sich die GSA-Bartender-Szene reorganisiert. Die Bonzen und Funktionäre werden aus dem Stadion getreten ("Die gelbe Krawatte ist weg!") und neue Gesichter nehmen den Staffelstab in die Hand. Parallel entwickelt sich aus offizieller Sicht eine Subkultur, zu der ich mich als ungelernter Bartender und Blogger auch zähle. Das Gefühl, nicht mehr den Don Quichote von La Mancha zu mimen und stattdessen mit Interessen-Verwandten umzugehen und voran zu gehen, ist herrlich. Ich fühle mich in einem Aufbruch... Es geht endlich wieder um den Job und den Gast und nicht nur um Macht und Prestige. Der Fokus rückt sich wieder in die richtige Richtung... Danke an die Cocktailblogger: Bitter-Blog (*schnief*), Mixology, Cocktailwelten, Strain and Serve, Bartenders Laboratory, Förderung der GSA-Barkultur und Cafe Sol-Bar Blog
.... habe ich hier auf dem Blogpart gehabt, mein neuer Hauptjob hat alle Konzentration erfordert die ich aufbringen konnte, selbst das Veröffentlichen der Artikel hat Kraft gekostet. So langsam habe ich mich nun daran gewöhnt und ich weiß was man von mir erwartet. Nun geht es weiter... Die Politik hat sich gerührt und Bayerns Ministerpräsident hat ein offizielles Statement zum Vorhaben der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing veröffentlicht. Die neue Special-Edition von Grand Marnier ist nun erhältlich, hier der Artikel dazu. (Wieder etwas für meine Sammelleidenschaft)
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