drinkmix Blog
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... den Herr Meyer dort auf seinem Blog startet und seine ersten Hoffnungen für 2009 kundtut. Ich teile diese Hoffnungen aber auch die Mahnungen und Sorgen. Ich bin ganz gespannt auf das Jahr 2009, auf die Irrungen und Wirrungen eines Jahres. Heute hat es erst mal alles mit Watte überzogen hier im Westen und spontan bekomme ich Lust auf einen Hot Toddie...
Der Kollege Thorsten Pannek vom Blog "Förderung der GSA-Barkultur" hat soeben erste Verkostungsnoten des GSA-Produkts The Bitter Truth Sloeberry Blue Gin veröffentlicht. Die Geschmacksnoten lassen mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammenlaufen und ich freue mich auf mein eigenes Flascherl unterm Christbaum. Gespannt bin ich auch auf den angekündigten Wettstreit.
Hier die von uns probierten Produkte, von links nach rechts: - Ingwer-Puree (selbsthergestellt von Daniel Biernatowski)
- Probe-Fläschchen Galliano l'Authentico
- Tee-Infusion "Heiße Liebe" (selbsthergestellt von Daniel Biernatowski)
- Parfum de vie Orange
- Giffard Chataigne
- Jensen's Old Tom Gin
- Tequila Blanco "8"
- Tabu Absinth
- Killepitsch
- Borbecker Schloßtropfen
- TBT Old Decanter Bitter
- Amargo Chuncho Bitter
Meine erste Probe des Galliano l'Authentico, bisher hatte ich immer nur davon gelesen. Ein tolles Produkt, weich und ein wenig süß, aber kein Vergleich mehr zum alten Rezept. Ein Aperitif wie er im Buche steht, auf Eis mit einer Orangenzeste ein wahrer Genuß.
Bei unserem gestrigen zweiten Treffen wurde unser Kreis um Jürgen Willms von Yogi's Cocktailservice erweitert. Jürgen hat einen etablierten mobilen Cocktailservice und wohnt witzigerweise keine zwei Querstraßen entfernt, wir sind uns aber bis dato noch nie begegnet. Wie dem auch sei, wir trafen uns in der illustren Runde und als Kernthema hatten wir, wie wir den Ruhrpott oder besser erst einmal Duisburg (schließlich sind alles drei quasi Lokalpatrioten) cocktailtechnisch nach vorne bringen können. Schnell waren wir beim Thema Qualität und begannen mit dem Thema Qualität der Ware und was Marketing mit Qualität machen kann. Ein interessantes Beispiel brachte Daniel Biernatowski (Barmanager des Westspiel Casinos in Duisburg) anhand von Tequila zu Sprache: Er habe den Hütchen-Tequila verbannt und durch ein höherwertiges und gleichpreisiges Produkt, das in Deutschland aber der breiten Masse unbekannt ist, ersetzt. Hilfe bekam er dabei von Frau Sonja Erler, die sich gerade um das Thema Tequila in ganz GSA bemüht. Er stellte also den Tequila Corralejo (ich hoffe ich verwechsel den Tequila jetzt nicht). In den Köpfen der Menschen ist Tequila aber fast mit dem roten Hütchen verwachsen und so sind die meisten Gäste eher verwirrt und es bedarf einer Erklärung. Daniel dazu:" Ich stehe dann gerne Rede und Antwort. Schön war nur, als mexikanische Gäste die Krone (Anm. der Red: das Markenzeichen dieses Tequilas) sahen, sind sie schier ausgeflippt vor Freude." Ein ähnliches Beispiel von gutem Marketing bei einem nicht so tollem Produkt stellten wir beim Cachaca fest, das Marketing des Krebs-Getränks ist einwandfrei, aber keiner von uns würde heute noch diesen Cachaca anrühren, obwohl alle Gäste fragen, was man denn da in den Caipirinha tue und warum kein Pitú genommen wird.
Ich war leider nicht zu gegen - neue private Umstände im Zusammenhang mit Familie führten zu dieser Entscheidung. Aber Daniel Biernatowski hat mir seine Eindrücke geschildert, die ich nun zum besten geben möchte. Die Aquavitae ist eine kleine Hausmesse, die aus einer Whiskymesse entstanden ist. Sie ist übersichtlich und aufgrund des Ursprungs immer noch sehr Whisky dominiert, jedoch sind die anderen Premium Spirituosen auf dem Vormarsch, vor allem Rum. Die Messe wird im nächsten Jahr noch einmal an gleicher Stelle stattfinden um dann voraussichtlich in 2010 die Lokation zu wechseln, weil die Räumlichkeiten in Essen Steele zu klein werden. Für 8 EUR Eintritt bekommt man ein Probierglas und darf gegen einen jeweils geringen Obulus die verschiedenen Spirituosen auch verköstigen. Eine kleine feine Messe, auf die wir uns im nächsten Jahr wieder freuen.
Nach unserem ersten spontanen Meeting vor gar nicht all zu langer Zeit im Havanna machen wir nun ein regular draus. Jeder Bartender des Westens (oder gerne auch von weiter weg) ist dazu eingeladen teilzunehmen. Und damit es die Warenbestände des Hosts nicht zu sehr beansprucht bringt jeder, passend zum etwaigen Motto, ein paar Zutaten mit, mit denen dann ausschließlich an diesem Abend gemixt wird. Mixen kann dabei jeder, der gerade Bock hat. Es geht ums Ausprobieren, ums Kennenlernen, neue Impulse in seinen Baralltag mitzunehmen. Bis jetzt sind wir zu fünft: Daniel Biernatowski (Barmanager Westspiel-Casino Duisburg), seine rechte Hand Jan, Dirk Bremenkamp (Betreiber des Havanna), Jürgen Wilms (Jogy's Cocktail Service), Jörg Kalinke (drinkmix.de)
Gestern war ein kleines Netzwerktreffen der Bartender-"Community" in Duisburg. Anwesend waren Daniel (Barmanager des Westspiel-Casinos Duisburg), seine rechte Hand Jan, Dirk (Inhaber des Havanna ind Duisburg) und meine Wenigkeit. Es war ein mehr oder minder spontanes Treffen und eigentlich trafen wir alle das erste mal bewußt aufeinander. Daniel und Jan hatten die Exotik-Stände der Karstadt-Markthalle geplündert und ein paar sehr exotische Früchte mitgebracht (eine Cherimoya, Tamarillo, eine Pepino, Passionsfrucht und ein paar andere). Ziel war neben dem Kennenlernen auch das Verarbeiten dieser teuren Früchte in entsprechenden Drinks. Es war ein konstruktiver Abend, der seine Fortsetzung in regelmäßigen Treffen finden wird.
Wie schon auf der "normalen" Seite mit den Tests angedeutet, waren Helmut Adam von Mixology und ich anfang September auf Tour und haben uns Duisburger Cocktail"bars" angeguckt und auch getestet. Das Ergebnis kann man in der aktuellen Ausgabe vom Mixology Magazin nachlesen. Die Tests der vier in Duisburg getesteten Bars sind hier zu finden: Auf die Beschreibung des Privé in Duisburg habe ich verzichtet, weil wir hier keinen Cocktail getrunken haben, sondern nur ein absackendes Bier (Die Zutaten für unsere Wunschcocktails waren auch nicht da). Und die Cocktailbar im Steigenberger Hotel hatte um 0 Uhr bereits geschlossen
Über den Bitter-Blog erfahre ich gerade, das der Spiegel einen Artikel veröffentlicht hat, in dem es um den Stoff Acetaldehyd in alkoholischen Getränken geht. Der Stoff entsteht bei der Vergährung, also der direkten Herstellung von Alkohol. Er gilt als krebserregend. Die Dosen, die nachgewiesen wurden in Rum, Bier, Wodka, Whisky und Wein als unbedenklich kategorisiert. Jedoch seien die Mengen in Obst- und Tresterbränden bedenklich. Zur Bildung von Acetaldehyd kommt es in geringem Maße beim Gärprozeß. Jedoch entsteht dieser Stoff laut diesem Artikel massiv beim Eintritt von Alkohol in die Mundhöhle und führe so zu erhöhtem Krebsrisiko in Mundhöhle und Rachenraum. Jetzt stelle ich mir die Frage, warum dieses Stoffwechselprodukt Acetaldehyd erst jetzt und zu diesem Zeitpunkt in die Presse gerät. Ist das vielleicht ein Politikum? Wird hier die Angst geschürt? Dürfen wir überhaupt noch etwas zu uns nehmen? (Leberwurst und Hähnchen und Schweinefleisch dürfte ich ja längst nicht mehr essen, Chips auch nicht....)
Naja, Bier nicht wirklich, eher ein leicht prickelndes Cappuccino-Getränk. Das "Biermischgetränk" aus dem Hause Veltins ist eine echte Überaschung, im positiven Sinn. Wir hatten zwei Testmuster und haben dazu einen Testbericht geschrieben.
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