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Mai Tai - Wareneinsatz bei Dosencocktails und Handwerk

Kaum hatte ich den Beitrag auf drinkblog zum Dosencocktail des Unternehmens CanCo geschrieben, stolperte ich im Getränkemarkt um die Ecke auf genau dies Produkt. Mein Credo ist es, einfach offen zu sein und einfach zu probieren. Also packte ich eine Dose Mai Tai ein, Preis 2,69 €. Mein Ziel war es, im direkten Vergleich, also im Blindtasting, die beiden Drinks verkosten zu lassen. Und da ich ja den Mai Tai im Handwerk selber erstellt hatte, musste meine Freundin herhalten. Sie mag Rum, sie mag fruchtige Drinks und gerne auch stärkere Getränke. Wareneinsatz für den Handwerks Mai Tai ist ca. 3,20€. Verwendet wurde selbst gemachter Falernum, Mount Gay Rum, Pampero Aniversario, TBT Apricot Brandy, Triple Sec, eine Scheibe Ananas. Verkaufspreis des Handwerks Mai Tai wäre in einer Cocktailbar ca. 10 €. Die Differenz beim Wareneinsatz wäre also 0,51€. Der Dosencocktail würde also die Gewinnmarge erhöhen.

 

 
Spirituosen: Wodka

Wodka, von vielen Bartendern verachtet, vom Verbraucher geliebt, ist eine der strittigsten Spirituosen im GSA-Land. Hergestellt wird diese Spirituose entweder aus Kartoffeln, Melasse, Trauben oder aus Getreide.  Doch von vorne…

Wodka kommt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie „Wasser“. Er ist eine meist farblose und nahezu geschmacksneutrale Spirituose.  Dabei wird er mit einem Alkoholgehalt zwischen 37,5% Vol. und 80 % Vol. angeboten. Die Geschmacksneutralität wird zum einen durch mehrfache Destillation und zum anderen durch verschiedene Filterverfahren erreicht, so dass nahezu alle Fuselöle,  Aromen und andere Fermentationsprodukte (bis auf den Alkohol) herausgenommen werden.

Die Grundstoffe entscheiden aber dennoch über den Charakter dieses Getränks. So sind Wodkas mit Kartoffeln als Grundsubstanz eher schwer und haben noch eine minimale Süße. Dagegen sind Wodkas aus Getreide oft mild und weich. Wird der Ausgangsstoff Melasse verwendet haben die Wodkas eine deutliche Süße, und sind meist im unteren Preissegment zu finden. Wodka aus Trauben haben wenig süße und sind meist mild und weich, haben sogar meist noch ein wenig des Traubencharakters, vor allem französische und italienische Wodkas werden aus diesem Grundstoff gewonnen.

Wodka in Cocktails ist meist verpöhnt, ist doch die Meinung vieler Cocktailmixer dahingehend geprägt, das Wodka selber keinen Charakter hat. Wie eben beschrieben, ist das nicht richtig. Und Wodka erfüllt gerade im Cocktail noch eine weitere Aufgabe: Er ist Katalysator. Er verstärkt einige Grundstoffe noch, wobei man sehr fein aufpassen sollte, welchen Wodka man an die Seite welchen zu verstärkenden Produktes stellt.

 
Mixology Monday XLI: Wodka ist unser Freund/Vodka is our friend

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Endlich wieder Mixology Monday, nachdem der letzte wegen Tales of the Cocktail ausgefallen ist, ist unser Gastgeber in diesem Monat Amelia von Felicia's Speakeasy. Das Thema in diesem Monat ist "Wodka ist euer Freund", nachdem man über Wodka immer wieder in Bartender-Kreisen schlecht redet, sollte ein Cocktail gewählt oder kreiert werden, der Wodka enthält. Nach einiger Überlegung und Suche durch diverse Bücher fiel die Wahl auf den Legends Cocktail von Dale Degroff in einer eigenen Interpretation.

Doch zuerst möchte ich zum Thema selber sagen. Wodka ist per Definition geschmacklos, geruchlos und farblos.  Aber Wodka eignet sich hervorragend als Geschmacksträger für schwächere Zutaten und bei der richtigen Wahl des Wodkas gewinnt eine andere Spirituose die Oberhand im Drink. Und nur weil Wodka eine klare nicht-gealterte Spirituose ist, muß sie deshalb nicht schlecht sein, die Verkaufszahlen in den USA und auch in Deutschland kommen ja nicht von ungefähr. Auch hat so ziemlich jede Bar, die ich kenne, meist mehr als einen Wodka im Pouring.

 
Mixology Monday: Broaden your horizons

For translation scroll downwards please.

Unser Thema diesen Montag ist "Broaden Your Horizons" - Erweitere deinen Horizont von Mixed Dram. In den ersten Moment fiel mir spontan nichts ein,aber dann brachte mich ein Artikel von den Kollegen vom Bartender's Laboratory über Getränketemperaturen bei japanischen Spirituosen auf meine Lösung: Ich mixe mit Shochu. Shochu ist eine japanische Spirituose mit meistens um die 35% Vol Alkoholanteil nd wird aus allen möglichen Früchten und Gemüsen gewonnen. Er ist nicht mit Sake zu verwechseln. Die Beschaffung war schon nicht ganz einfach, aber ein guter Feinkosthändler empfahl mir dann einen mellowed Kozuru, eine Spirituose die aus Kartoffeln gemacht wird und diese Version lagerte anschließend sechs Jahre im Holzfaß. Nach Erkundigungen eines Bartenders, der in diesem Umfeld bereits arbeitet, ging ich das Thema Shochu mit Bedacht und aller Vorsicht an. Schnell fiel mir ein, dass ich noch einen selbsthergestellten Rest Ingwer-Sirup hatte und da ich gerne Sushi esse, auch noch einen guten Jasmin-Tee im Schrank fand. Also hatte ich schon einmal drei passende Zutaten zum Thema.
Der benannte Bericht, der mir den Weg wies, beschreibt die verschiedenen Trinktemperaturen von Shochu und so setzte ich eine Reihe von Getränken auf, mit verschiedenen Temperaturen in Reihenfolge von heiß zu kalt. Dabei war es mir wichtig, authentische Zutaten für den Shochu zu finden. Deshalb entschied ich mich neben Ingwer und Jasmin-Tee noch für Gewürznelken und Apfelsaft, denn beides entfaltet bei höheren Temperaturen zusätzliche Aromen, die der Komplexität der Shochu nicht entgegenarbeiten. Hierbei kam mir das Streben nach Harmonie und Perfektion der Samurai in den Sinn.

 
Farbtupfer im Winter – Fruchtsaft & Co.

Mit einer – im wahrsten Sinne des Wortes – farbigen und natürlichen Auswahl an Lebensmitteln und Getränken kann man sein persönliches Wohlbefinden insbesondere in der kalten Jahreszeit positiv beeinflussen und das Immunsystem stärken. Fruchtsäfte sind die reinsten Farbtupfer im Winter und können mit ihrer Vielfalt auf erfrischende und wohlschmeckende Weise helfen, den Körper mit Flüssigkeit und lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen. Ob solo oder in raffinierter Mischung, die bunte Auswahl im Saftregal lässt keine Wünsche offen. Und das Schönste daran: Fruchtsäfte gibt es von Januar bis Dezember und sie lassen sich bequem auf Vorrat einkaufen. Wenn es mal besonders kalt ist, kann ein heißer Apfelsaft, aromatisch mit Gewürzen zubereitet, für wohltuende Wärme von innen sorgen. Für Eilige gilt: Einfach Verpackung öffnen und fertig – die Auswahl bietet heute alles, was auf bequeme und einfache Art eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützt – und gut schmeckt.

 
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