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Spirituosen: Wodka

Wodka, von vielen Bartendern verachtet, vom Verbraucher geliebt, ist eine der strittigsten Spirituosen im GSA-Land. Hergestellt wird diese Spirituose entweder aus Kartoffeln, Melasse, Trauben oder aus Getreide.  Doch von vorne…

Wodka kommt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie „Wasser“. Er ist eine meist farblose und nahezu geschmacksneutrale Spirituose.  Dabei wird er mit einem Alkoholgehalt zwischen 37,5% Vol. und 80 % Vol. angeboten. Die Geschmacksneutralität wird zum einen durch mehrfache Destillation und zum anderen durch verschiedene Filterverfahren erreicht, so dass nahezu alle Fuselöle,  Aromen und andere Fermentationsprodukte (bis auf den Alkohol) herausgenommen werden.

Die Grundstoffe entscheiden aber dennoch über den Charakter dieses Getränks. So sind Wodkas mit Kartoffeln als Grundsubstanz eher schwer und haben noch eine minimale Süße. Dagegen sind Wodkas aus Getreide oft mild und weich. Wird der Ausgangsstoff Melasse verwendet haben die Wodkas eine deutliche Süße, und sind meist im unteren Preissegment zu finden. Wodka aus Trauben haben wenig süße und sind meist mild und weich, haben sogar meist noch ein wenig des Traubencharakters, vor allem französische und italienische Wodkas werden aus diesem Grundstoff gewonnen.

Wodka in Cocktails ist meist verpöhnt, ist doch die Meinung vieler Cocktailmixer dahingehend geprägt, das Wodka selber keinen Charakter hat. Wie eben beschrieben, ist das nicht richtig. Und Wodka erfüllt gerade im Cocktail noch eine weitere Aufgabe: Er ist Katalysator. Er verstärkt einige Grundstoffe noch, wobei man sehr fein aufpassen sollte, welchen Wodka man an die Seite welchen zu verstärkenden Produktes stellt.

 
Mixology Monday XLI: Wodka ist unser Freund/Vodka is our friend

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Endlich wieder Mixology Monday, nachdem der letzte wegen Tales of the Cocktail ausgefallen ist, ist unser Gastgeber in diesem Monat Amelia von Felicia's Speakeasy. Das Thema in diesem Monat ist "Wodka ist euer Freund", nachdem man über Wodka immer wieder in Bartender-Kreisen schlecht redet, sollte ein Cocktail gewählt oder kreiert werden, der Wodka enthält. Nach einiger Überlegung und Suche durch diverse Bücher fiel die Wahl auf den Legends Cocktail von Dale Degroff in einer eigenen Interpretation.

Doch zuerst möchte ich zum Thema selber sagen. Wodka ist per Definition geschmacklos, geruchlos und farblos.  Aber Wodka eignet sich hervorragend als Geschmacksträger für schwächere Zutaten und bei der richtigen Wahl des Wodkas gewinnt eine andere Spirituose die Oberhand im Drink. Und nur weil Wodka eine klare nicht-gealterte Spirituose ist, muß sie deshalb nicht schlecht sein, die Verkaufszahlen in den USA und auch in Deutschland kommen ja nicht von ungefähr. Auch hat so ziemlich jede Bar, die ich kenne, meist mehr als einen Wodka im Pouring.

 
Mixology Monday: Broaden your horizons

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Unser Thema diesen Montag ist "Broaden Your Horizons" - Erweitere deinen Horizont von Mixed Dram. In den ersten Moment fiel mir spontan nichts ein,aber dann brachte mich ein Artikel von den Kollegen vom Bartender's Laboratory über Getränketemperaturen bei japanischen Spirituosen auf meine Lösung: Ich mixe mit Shochu. Shochu ist eine japanische Spirituose mit meistens um die 35% Vol Alkoholanteil nd wird aus allen möglichen Früchten und Gemüsen gewonnen. Er ist nicht mit Sake zu verwechseln. Die Beschaffung war schon nicht ganz einfach, aber ein guter Feinkosthändler empfahl mir dann einen mellowed Kozuru, eine Spirituose die aus Kartoffeln gemacht wird und diese Version lagerte anschließend sechs Jahre im Holzfaß. Nach Erkundigungen eines Bartenders, der in diesem Umfeld bereits arbeitet, ging ich das Thema Shochu mit Bedacht und aller Vorsicht an. Schnell fiel mir ein, dass ich noch einen selbsthergestellten Rest Ingwer-Sirup hatte und da ich gerne Sushi esse, auch noch einen guten Jasmin-Tee im Schrank fand. Also hatte ich schon einmal drei passende Zutaten zum Thema.
Der benannte Bericht, der mir den Weg wies, beschreibt die verschiedenen Trinktemperaturen von Shochu und so setzte ich eine Reihe von Getränken auf, mit verschiedenen Temperaturen in Reihenfolge von heiß zu kalt. Dabei war es mir wichtig, authentische Zutaten für den Shochu zu finden. Deshalb entschied ich mich neben Ingwer und Jasmin-Tee noch für Gewürznelken und Apfelsaft, denn beides entfaltet bei höheren Temperaturen zusätzliche Aromen, die der Komplexität der Shochu nicht entgegenarbeiten. Hierbei kam mir das Streben nach Harmonie und Perfektion der Samurai in den Sinn.

 
Farbtupfer im Winter – Fruchtsaft & Co.

Mit einer – im wahrsten Sinne des Wortes – farbigen und natürlichen Auswahl an Lebensmitteln und Getränken kann man sein persönliches Wohlbefinden insbesondere in der kalten Jahreszeit positiv beeinflussen und das Immunsystem stärken. Fruchtsäfte sind die reinsten Farbtupfer im Winter und können mit ihrer Vielfalt auf erfrischende und wohlschmeckende Weise helfen, den Körper mit Flüssigkeit und lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen. Ob solo oder in raffinierter Mischung, die bunte Auswahl im Saftregal lässt keine Wünsche offen. Und das Schönste daran: Fruchtsäfte gibt es von Januar bis Dezember und sie lassen sich bequem auf Vorrat einkaufen. Wenn es mal besonders kalt ist, kann ein heißer Apfelsaft, aromatisch mit Gewürzen zubereitet, für wohltuende Wärme von innen sorgen. Für Eilige gilt: Einfach Verpackung öffnen und fertig – die Auswahl bietet heute alles, was auf bequeme und einfache Art eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützt – und gut schmeckt.

 
Mixology Monday: Kümmel und Wacholder

This Mixology Monday’s theme is spice and our host Craig from Tiki Drinks & Indigo Firmaments expands our theme to nearly every flavoring something Is allowed.
At the moment I am experimenting with cuisine style, and the Berlin Sour of Mr. Thorsten Pannek (bartender of Green Door/Berlin) inspired my choice: caraway and juniper. Both are typical german spices and are a homage to the organizing bartender community of GSA (Germany/Switzerland/Austria), the german speaking countryside of Europe and the awakened GSA-spirit-industry.
However, you have to use caraway careful, because it tends to be dominant. Juniper is dominant, too, but our maceration lasts 36h, to be really dominant, juniper needs more time.

Dutch Sour
2 cl lemon juice
1 cl triple sec curacao
1 cl simple syrup
3 cl maceration of vodka, caraway and juniper
3 cl Bols Jonge Genever
1 egg white
Shake all ingredients with lots of cold ice and strain it into a cooled cocktail glas

Production of the maceration
Ingredients:
30cl vodka
10 pestled juniper berries
3 teaspoons of pestled caraway
Fill all ingredients to a preserving glas and shake it well after closing. Now let it rest 36h. After resting filter the concoction. It is now ready for usage.

Das Thema dieses Mixology Monday sind Gewürze aller Art und unser Host hat das Thema sogar noch erweitert, so dass jede Art von geschmacksgebenden Zutaten erlaubt ist.
Da ich zur Zeit mit dem Cuisine Style experimentiere und mich der Berlin Sour von Thorsten Pannek inspiriert hat, ist mein Thema Kümmel und Wacholder. Beide Zutaten sind typisch deutsche Gewürze und sind eine Hommage an die sich organisierende Bartender-Gemeinde in GSA (Germany/Switzerland/Austria), sowie die erwachende deutsche Spirituosen-Industrie.
Jedoch muß man gerade bei Kümmel sehr aufpassen, ist er im Geschmack doch schnell dominant. Da die Mazeration recht schnell angesetzt wurde, ist der Wacholder nicht zu prägend.

 


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Cocktailwelten

Eventnews

Maker’s Mark begeistert Whisk(e)yfans: Ausgebuchte Master Class und großes Interesse am Stand

Wiesbaden, den März 2010. Der große Erfolg und Besucherrekord des Finest Spirits Festivals am vergangenen Wochenende in München war auch am Messestand von Maker’s Mark zu spüren. Der authentische, handgemachte Premium Bourbon genoss den Andrang zahlreicher Whisk(e)yfans und lud unter anderem zu einer Master Class ein. Ein äußerst erfolgreicher Auftritt für Maker’s Mark, der zunehmend auch in Deutschland Bekanntheit findet und sein sympathisches Markenimage weiter ausbaut.

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Gastronews

Amarula im WM-Fieber

Der Countdown für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika läuft, und überall auf der Welt wird der erste FIFA World Cup auf dem Boden des afrikanischen Kontinents schon mit großer Spannung erwartet. Von dem riesigen Interesse profitiert ganz besonders Amarula, der einzigartige, fruchtige Cream - Likör aus Südafrika. Kein Wunder, denn als einzige Spirituose überhaupt darf Amarula als lizenzierter Partner der FIFA auftreten. Auch hierzulande genießt die Nummer zwei im deutschen Premium Cream-Segment jetzt noch mehr Aufmerksamkeit. Durch die Amarula FIFA-Flasche und maßgeschneiderte Promotions wird dieses Interesse wirkungsvoll und nachhaltig unterstützt. So gibt es für die Zeit der Fußball WM limitierte, attraktive Gastro-Pakete, mit denen sich der kommende Amarula-Boom voll ausschöpfen lässt.

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Reissdorf Kölsch jetzt auch alkoholfrei

„Dieses Bier macht einfach Spaß und schmeckt so, wie man sich ein alkoholfreies Bier wünscht: vollmundig, leicht fruchtig und mit einer angenehm malzigen Süße.“ Michael von Rieff, geschäftsführender Gesellschafter der Privat-Brauerei Reissdorf, ist begeistert. Denn mit dem neuen Produkt ist dem Kölsch-Marktführer ein großer Wurf gelungen – das erste alkoholfreie Bier aus einer Kölsch-Brauerei mit isotonischer Wirkung und hohem Genussfaktor.

 

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