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Es gibt wohl nur wenige Cocktail, denen so viele Variationen angediehen worden sind wie dem Daiquiri. Bekannt ist die Grundrezeptur bereits seit 1898: weißer Rum, Limettensaft, Zuckersirup. Richtig bekannt in der breiten Masse ist der Drink aber erst durch Hemingway und seine Geschichten in den 50er Jahren geworden. Für die Herstellung sollte ein weicher, weißer Rum benutzt werden. Da aber wirklich weiche weiße Rums eher Mangelware in der breiten Menge ist, werden in den meisten Bars ein weicher goldener Rum genutzt. Daiquiri Ein klassischer fruchtiger feinherber Short-Drink
- 5 cl weißer Rum
- der Saft einer halben Limette (in der Regel 1cl)
- 1 cl Zuckersirup
Alle Zutaten in einen mit Eis gefüllten Shaker und gut durchmixen. Anschließend in ein gekühltes Cocktailglas abseihen. Die von Hemingway "entdeckte" Floridita Bar erfand den Frozen Daiquiri, ein Daiquiri der unter Zugabe von zerstoßenem Eis geblendet wird und dadurch die Konsistenz eines Schaumes erhält. In der Floridita Bar wurde ein doppelter Frozen Daiquiri ausgeschenkt, auch "Papa Doble" genannt. Dieser Daiquiri wurde mit zwei Spritzern Maraschino verfeinert.
Floridita Frozen Daiquiri - 5 cl weißer Rum
- der Saft einer Limette
- 1 cl Zuckersirup
- zwei Spritzer Maraschino
Alle Zutaten unter Zugabe von zerstoßenem Eis von ungefähr 10 Eiswürfeln in einen Bottom Blender geben und durchmixen bis die Konsistenz cremig erscheint. In ein Cocktailglas geben. Mit einer Cocktailkirsche dekorieren. In den 70er Jahren wurde im Zuge des Bekanntwerdens von Margarita und verschiedenen Fruchtpurrees wurden diese auch in Daiquiris probiert, sowohl in der klassischen als auch in der Frozen Variante. Die bekannteren Abwandlungen enthalten Erdbeeren, Bananen oder Pfirsich. Frozen Strawberry Daquiri - 5 cl weißer Rum
- der Saft einer Limette
- 1 cl Zuckersirup
- 3-4 frische Erdbeeren
Alle Zutaten unter Zugabe von zerstoßenem Eis von ungefähr 10 Eiswürfeln in einen Bottom Blender geben und durchmixen bis die Konsistenz cremig erscheint. In ein Cocktailglas geben. Weitere bekannte Varianten gibt es zum Beispiel von Charles Schumann aus dem Jahr 1980, diese Abwandlng wird verfeinert durch eine Zugabe von hochwertigem Triple Sec Curacao und einer Mischung von sowohl weißem als auch braunem Rum. Durch letzteres wird der Daiquiri sowohl fruchtiger, weniger feinherb als auch würziger. Charles Daiquiri - 4 cl weißer Rum
- 2 cl brauner Rum
- der Saft einer Limette (in der Regel 2cl)
- 2 Barlöffel voll feinem Zucker
- 2 cl Cointreau
- Limettenzeste
Alle Zutaten bis auf die Zeste in einen mit Eis gefüllten Shaker und gut durchmixen. Anschließend in ein gekühltes Cocktailglas abseihen. Die Limettenzeste über dem Drink andrücken und dazugeben. Außerdem snd Varianten mit Grenadine (Pink Daiquiri), mit Creme de Cassis (French Daiquiri) und mit Minzlikör (Mint Daiquiri) bekannt. Im Zuge dieser Reihe sind uns dann noch würzige Varianten getestet worden. So zum Beispiel mit kandiertem Ingwer, frischem Ingwer oder mit frischen Chilischoten. True Ginger Daiquiri - 5 cl weißer Rum
- der Saft einer Limette
- zwei kleine Würfel kandiertem Ingwer
- 1 cl Zuckersirup
Alle Zutaten unter Zugabe von zerstoßenem Eis von ungefähr 10 Eiswürfeln in einen Bottom Blender geben und durchmixen bis die Konsistenz cremig erscheint. In ein Cocktailglas geben. Spicy Daiquiri - 5 cl weißer Rum
- der Saft einer Limette
- 2 cl Mangalore
- 1 cl Zuckersirup
Alle Zutaten in einen mit Eis gefüllten Shaker und gut durchmixen. Anschließend in ein gekühltes Cocktailglas abseihen. Als Garnitur ein frische entkernte Chilischote. Anstatt des kandiertem Ingwer kann man natürlich auch Likör nutzen, wie zum Beispiel Ginger of the Indies. Variationen kennen wir unzählige, worauf wir nun nicht eingegangen sind, sind die Abwandlungenim Bezug auf die mannigfaltige Welt der Rums. Interessant wäre auch eine Variante mit dem Black Pepper Lime Sirup, den wir hergestellt haben als wir Rickey-Varianten besprochen haben. |