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In diesem Monat geht es bei Mixology Monday um das Thema "Ingwer", uns wurde die Aufgabe vom Rumdood gestellt. Der diesen Monat freundlicherweise auch die Zusammenfassung schreiben wird. Ziel war es, einen Drink zu Posten, der irgendetwas mit Ingwer zu tun hat: Ingwersyrup, Mazeration mit Ingwer, Ingwerlikör, zerdrücktem Ingwer oder ähnlichem. Anschließend sollen wir auch etwas über diesen Drink und wie er Zustande kommt schreiben. Den Ursprung zu der Idee dieses Drinks ist ein ausgeschriebener Wettbewerb bei mixology.eu, denn in Deutschland sucht Schweppes einen neuen Signature Drink für Schweppes Russian Wild Berry. Und genau bei dieser Suche bin ich auf diesen Drink gestoßen.
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Immer wieder habe ich mich gefragt, als ich mich mit erfahrenen Bartendern unterhielt, warum die immer von verschiedenen Zuckern sprachen. Ich kannte zwei, wenn es hochkam drei, Sorten Zucker. Zucker ist Geschmacksträger und Süßstoff. Zucker hat eine lange Geschichte und wenn ich von Zucker rede, meine ich Saccherose. Es gibt zwei Grundstoffe für Zucker, das Zuckerrohr und die Zuckerrübe. Das Zuckerrohr ist dabei de ältere Kulturpflanze, bereits 8000 vor Christus wurde diese Pflanze kultiviert, wie Funde in Polynesien beweisen. Schließlich beginnt 600 v. Chr. in Polynesien die Zuckerproduktion, Zuckerrohr wird verkocht und der heiße Zuckerrohrsaft wird in Kegelamphoren gegeben, in denen sich der Zucker absetzt und verhärtet, der Zuckerhut ist geboren. Später dann wird Zucker ins alte Rom transportiert und dort von den Patriziern als Saccharum zum süßen von Speisen und Getränken genutzt zu werden. Nach der Antike bedienen erst die Seefahrer rund um 1100 das alte Europa wieder mit Zucker. Ab 1500 n.CHr. wird weltweit Zuckerrohr in Plantagen angebaut, die Zuckerproduktion gilt als Luxusgut und wird von den Reichen als weißes Gold bezeichnet. Die Armen Leute süßen weiterhin mit Honig ihre Speisen. 1747 entdeckt Andreas Sigismund Markgraf den Zuckergehalt der Zuckerrübe, somit ist die Basis für einen europäischen Zucker geschaffen. 1801 schließlich setzt sich der Chemiker Franz Carl Achard mit der industriellen Gewinnung von Zucker aus Zuckerrüben auseinander. 1850 schließlich fällt der Preis für Zucker durch die Industrialisierung so weit, das das gemeine Volk ihn in den täglichen Bedarf aufnimmt. |
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In Anlehnung an den Mixology Monday in diesem Monat betrachten wir heute den Caipirinha. Ein oft getrunkener aber auch oft simplifizierter Drink. Das Wort Caipirinha ist sinngemäß das Getränk der Bauern. Und genau hier liegt auch der Ursprung dieses Getränks, in dem eigentlich billigste Zutaten vermischt werden, damit die arme Landbevölkerung sich dies auch leisten kann. Aus dieser Tatsache erwachsen auch mannigfaltige Variationen dieses Sour-Drinks. Der der "Stoff", auf portugiesisch "pinga", kann variieren, also nicht nur Cachaca sondern um sich abzuheben von der Landbevölkerung auch Wodka oder Rum genutzt. Auch kann die Frucht variieren, Limetten sind meist die günstigste Frucht, doch zur Erntezeit werden auch gerne einmal Ananas oder Mango genutzt.
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 Das große Zitat der Filmgeschichte „Gerührt – nicht geschüttelt“ (Stirred – not shaken) von James Bond ist heute unser Variations-Thema. Wie vermengt man Flüssigkeiten? Dazu kommen wir später.
Historisch betrachtet ist das Vermengen von Flüssigkeiten zu einem homogenen Bild schon sehr lange bekannt. Selbst die Ägypter vermengten schon verschiedene Flüssigkeiten, zum Beispiel Kokosmilch mit verschiedenen leicht vergorenen Säften. Aus dem medizinischen Bereich und dem Apothekertum erwuchs dann ja später auch der Berufsstand des Bartenders, der verschiedene Flüssigkeiten zum Wohlgefallen des Gastes vor seinen Augen vermengte. |
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Nach einer kleinen Cocktailtour mit Helmut Adam gestern Abend, so wie dem Artikel über den Trident auf dem Blog von Herrn Meyer (Bitter’s Blog) habe ich mich entschieden, das das Tagesthema dieses Mal nicht um ein altes Rezept geht, sondern einer alten Zutat: dem Kornbrand. Kornbrand ist eine typisch deutsche Spirituose und wurde erstmals 1507 urkundlich erwähnt. Es ist die wohl bekannteste deutsche Spirituose. Im Volksmund wird sie einfach nur Korn genannt oder oft auch nur „Klarer“. Wobei „Klarer“ auf alle klaren Spirituosen passt und es keinerlei Gebot gibt, die die Herstellung eines „Klaren“ beschreibt. Wohingegen ein Kornbrand genauer definiert ist. Eine Verordnung der Stadt Nordhausen von 1789 besagt: wenigstens zwei Drittel Roggen oder Korn und höchstens ein Drittel Gerste oder Malz. |
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